Veranstaltungen und Aktivitäten
Zu den gemeinschaftlichen Aktivitäten der Yogaschule gehören Feste, z.B. anläßlich Sri Aurobindo's Geburtstag am 15. August, Diwali oder dem 25-jährigen Yogaschul-Jubiläum. Außerdem finden von Zeit zu Zeit Aufführungen von indischem Tanz wie z.B. Bharata Natyam oder Thullal statt.
Seit 1978 organisiert Padmakar Mirajkar in unregelmäßigen Abständen für die Teilnehmer der Yogaschul-Kurse Reisen nach Indien.Im Laufe der Jahre wurden unterschiedliche Teile des riesigen Subkontinents erkundet, darunter Nord-Indien mit Delhi und Agra, Himajal Pradesh, Rajasthan, Andra Pradesh, Maharashtra, Tamil Nadu, Kerala und Orissa.
Bei allen Reisen steht der Besuch des Sri Aurobindo Ashram in Pondicherry im Mittelpunkt. Da Padmakar Mirajkar selber 14 Jahre im Ashram gelebt hat, ist es ihm selbstverständlich, die Teilnehmer seiner Gruppen in das Leben dort einzuweisen. Man wohnt dort in den Ashram-Gästehäusern und hat dadurch Zugang zu vielen Einrichtungen des Ashram, wie zum Beispiel der Ashram-Bibliothek oder dem Ashram-Strand. Man nimmt teil an den Mahlzeiten der Ashram-Mitglieder in der Dining Hall und kann Kontakte knüpfen, die Einblicke in das Leben eines Sadhak gewähren. Es ist auch möglich an den täglichen Meditationen im Ashram teilzunehmen oder das Zimmer Sri Aurobindos zur Meditation zu besuchen.
Wer sich für die internationale und von Der Mutter gegründete Stadt Auroville interessiert, kann dort einen Teil seines Indienaufenthaltes in verschiedenen Gästehäusern oder auf dem Yogaschuleigenen Gelände Good Earth verbringen. Auroville befindet sich nur 10 km entfernt von Pondicherry.
Eine Dorfschule in Süd-Indien
Ein besonderes soziales Engagement der Yogaschule gilt einer kleinen Dorfschule in Auroville, nur wenige Kilometer von Good Earth entfernt. Während einer Gruppenreise im Jahre 1997 regte Padmakar an, die Teilnehmer der Yogaschule könnten eine Art Patenschaft für die Schule eines der fünf Dörfer auf Auroville-Territorium übernehmen.
Der ursprüngliche Zustand der Schule: Es gab keine Fenster und Türen. Gekocht wurde auf dem Schulhof, denn die Schulküche war baufällig. Laut staatlichem Lehrplan sollte die Schule für 150 Schüler sein, unterrichtet von einem Schuldirektor und zwei Lehrern. Es gab weder Möbel noch Lehrmaterialien, nicht einmal eine Tafel oder ein Stück Kreide.
Aus privaten Spenden und Verkaufserlösen bei Stadtteilfesten in Essen kam in den Jahren 1997 bis 1999 das notwendige Geld für die Sanierung der Schule zustande. Das Schulgebäude wurde mit Fenstern und einem neu eingedeckten Dach versehen.
Es gibt jetzt Elektrizität und einen Wassertank für Trinkwasser. Außerdem wurden Tische und Bänke für die Schüler angefertigt und Schreibtische für die Lehrer, sowie Schulmaterialien angeschafft. Viele der Kinder stammen aus den ärmsten Familien des Dorfes und kannten vorher kaum saubere Kleidung. Jetzt erhält jedes Kind regelmäßig eine neue Schuluniform. Vor allem aber finanziert die Yogaschule zwei fest engagierte zusätzliche Lehrerinnen. Zur Pflege des kulturellen Erbes und zur ganz besonderen Freude der Kinder unterrichtet einmal wöchentlich eine erfahrene Tänzerin klassischen indischen Tanz.
Inzwischen hat sich die Schule zu einem Vorzeigeobjekt der Region entwickelt und die Schülerzahl ist gestiegen. Dieses Ergebnis motiviert zum Weitermachen.
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| Madurai 1990 – Segnung von Gott Ganesha
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| Eine Gruppenreise nach Konarak/ Orissa 1996
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| Maya Mirajkar führt den klassischen indischen Tanz Bharata Natyam vor |
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| Schüler der Dorfschule |
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| Während des Tanz-Unterichts |
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