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Good Earth – Gästehaus
Das Haus
Die Zimmer
Der Garten
Umgebung
Ausflüge
Vedische Rituale

Das Haus
Das erste Haus – heute das Haupthaus – wurde 1980 erbaut. Das etwa 200 qm große Haus bietet Platz für einige Gäste.
Aus dem zunächst kargen und ausgetrockneten Stück Land ist im Laufe der Jahre ein paradiesischer Garten geworden. Verschiedene Nutzpflanzen, wie z.B. Mango-, Cashew- und Zitronenbäume, Papayas, Bananen und Kokospalmen wechseln sich mit tropischen Blumen in allen nur denkbaren Farbstellungen ab. Für die Pflege der Gebäude und des Gartens lebt ein Verwalter und Gärtner mit seiner Familie in einem eigenen Haus auf dem Gelände.
Das Haupthaus beherbergt 6 geräumige Gästezimmer mit 1-2 Betten, sowie 2 Badezimmer.
An verschiedenen Stellen auf Good Earth haben Götterstatuen ein "Zuhause" gefunden. Es gibt einen Spazier-, bzw. Joggingweg rund um das Gelände.
Eine offene Wohnhalle mit Blick in den Garten und
auf einen kleinen Shiva-Tempel lädt zum Verweilen ein. Die vielen Fenster im Essbereich sorgen stets für eine gute Belüftung und bieten eine wunderschöne Aussicht. Die Mahlzeiten werden von einer Köchin frisch zubereitet und sind vegetarisch und abwechslungsreich.
Eine ca. 250 qm große Dachterrasse steht für Yogaübungen und zu besonderen Anlässen für Musik- und Tanzvorstellungen zur Verfügung. Von hier kann man das ganze Grundstück überblicken und hat bei Nacht eine herrliche Aussicht auf den tropischen Sternenhimmel.
Good Earth hat insgesamt einen ruhigen und meditativen Charakter und ist sehr gut für einen entspannten und erholsamen Urlaub geeignet.
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| Allee zum Haupthaus |
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| Blick in die Eingangshalle |
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| Rückansichten |
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| Seitliche Ansicht |
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| Terrasse vor einem Zimmer |
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| Palmenallee |
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Die Zimmer
Jedes der 6 Gästezimmer hat einen ganz individuellen Charakter und Charme. Die Zimmer sind geschmackvoll mit Möbeln aus der französischen Kolonialzeit eingerichtet.
Zur Ausstattung der Räume gehört selbstverständlich ein Moskitonetz und ein Deckenventilator. Jeder Raum hat eine eigene Terrassentür und bietet direkten Zugang zum ca. 2,5 Hektar großen Garten.
Da das Haus ursprünglich als privater Wohnsitz angelegt war, verfügt nicht jedes Zimmer ein eigenes Bad. Es gibt 2 Bäder im Haus und ein kleines, einige Meter vom Haus entferntes Badehaus im Garten. Die Bäder im Haus sind mit heißem und kaltem Wasser ausgestattet.

Oben:
Das größte Zimmer des Hauses – hier finden 2-3 Betten Platz
Auf Good Earth gilt die Regel der individuellen Freiheit. Aber wie in jeder Gemeinschaft, kann es auch bei uns nicht ohne Leitlinie gehen. Auf den Konsum von Zigaretten und Alkohol sollte der Gast verzichten. Um den ruhigen Charakter des Hauses zu erhalten, bitten wir die Gäste, eigene Musik mit Kopfhörern zu hören.
Unten:
Terrasse vor den Zimmern mit Blick in den Garten

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| Zimmeransichten |
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| Küche |
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| Badansichten |
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Der Garten
Ein Wegesystem führt durch das ca. 2,5 ha große Anwesen. Ein ca. 750 m langer Rundweg führt um das ganze Grundstück und wird gern für Jogging- und Radrunden genutzt.
Im Garten sind drei Lotusteiche angelegt. Einer von ihnen liegt direkt vor einem kleinen Shiva-Tempel, gegenüber des Gästehauses und ist von der offenen Wohnhalle aus zu sehen.

Bei Spaziergängen durch den Garten kann man viele exotische Blumen und Pflanzen entdecken. Weitere Informationen zu den Pflanzen auf Good Earth finden Sie unter Blumen.
Die Rückseite des Hauses hat Morgensonne und liegt ab Mittag im Schatten. Unter einem beachtlichen Banyanbaum mit seinen langen Stützwurzeln finden die nachmittäglichen Teestunden statt.
Durch den Bambus streicht oft ein erfrischender Wind und in den Eukalyptusbäumen läßt sich regelmäßig gegen 18 Uhr ein Schwarm Papageien nieder.
Unter einem großen Teakbaum lädt eine gemütliche Schaukel zur Rast ein. Sie bietet einen Blick in den Blumengarten und auf die Rückseite des Tempels. Manchmal kommen wilde Affen in den Garten, um von den Guavas zu naschen. Von hier kann man sie sehr gut beobachten.
Eine Bank vor einer Buddha-Statue aus Stein lädt zum Verweilen ein. Sie steht am Eingang einer Allee aus Kokosnusspalmen. Hier kann man Abstand gewinnen und zur Ruhe kommen.
Gelegentlich hört man in den Abendstunden den Hausherrn auf der indischen Bambusflöte, der Bansuri spielen.
Unten:
Buddha-Statue

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| Pflanzen-Impression |
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| Bambushain |
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| Banyanbaum mit Stützwurzeln |
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| Shiva Tempel und Lotusteich |
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| Gartenansicht mit Schaukel |
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| Blüte |
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| Monsoon-Impression |
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Die Umgebung
Good Earth liegt ca. 130 km südl. von Madras, 8 km nördlich von Pondicherry, einer ehemaligen französischen Kolonie. Es ist ein Landhaus, umgeben von Cashewnußplantagen und kleinen Landparzellen.
Nach 10 Minuten Fußweg erreichen Sie Edayanchavadi, ein typisches Tamildorf. Die dortige Dorfschule für 80 bis 100 Kinder wird von "Good Earth" finanziell unterstützt. Sie finden hier vor dem Tempel einen kleinen Markt und treffen Frauen, die ihre Wäsche im Tempelteich waschen.

Oben:
Straßen-Impression
Pondicherry liegt ungefähr 8 km entfernt, direkt am Golf von Bengalen.
Die Stadt besteht aus einem indischen und einem französich geprägten Teil. Im indischen Teil befinden sich die Wohnviertel der Inder, moderne Geschäftsgebäude, neue Industrien der Hightec und modernste Krankenhausanlagen. Aber vor allem schlägt das Herz hier auf dem quirligen Basar, auf dem frisches Gemüse, Fisch, Gewürze bis hin zu Haushaltswaren verkauft wird.
Der Besuch des typisch indischen Basars wird abgerundet durch einen indischen Chai (Gewürzter Tee) und Samosas (gefüllte, fritierte Teigtaschen) in einer der vielen kleinen Imbisse an der Haupteinkaufssstrasse, der Nero Street.
Pondicherry ist eine aufstrebende Stadt. Das spiegelt sich auch in immer mehr chicen Boutiquen. Hier gibt es alles, was das europäische Herz begehrt: eisgekühlte Getränke in klimatisierten Räumen mit Blick auf das indische Straßenleben, ausgewählte Wohnaccesoires, Kunsthandwerk, edle Lederwaren, europäische und indische Mode und vieles mehr.
Der französische Teil der Stadt ist war das Regierungsviertel der ehemalige Kolonialherren. Die Architektur ist deutlich geprägt vom französischen Kolonialstil, was das besondere Flair um die Uferpromenade ausmacht. Sonntags trifft sich hier "tout Pondicherry" zum Promenieren, Plaudern und Essen. Die Restaurants in diesem Teil von Pondicherry bieten internationale Küche.
Im "französischen Teil" lebte bis 1950 der bedeutende indische Philosoph, Freiheitskämpfer, Dichter und Yogi Sri Aurobindo Ghose. Der Sri Aurobindo Ashram ist jedermann zugänglich zur Meditation. Die einzelnen Abteilungen stellen schöne und interessante Dinge her, wie z.B. handbestickte Saris, handgeschöpftes Papier oder auch Lederwaren.
Im zentral gelegenen Stadtpark sind Skulpturen und Säulen aus der Hindufestung von Gingee aufgestellt. Der Busbahnhof und der Bahnhof verbinden Pondicherry mit allen großen Städten in der Umgebung.
Nicht weit von Good Earth entfernt liegt das Zentrum von Auroville, der internationalen, von der UNESCO geförderten Stadt, die es sich zum Ziel gemacht hat, Sri Aurobindo’s Visionen im täglichen Yoga-Leben zu praktizieren. Neben Informationsveranstaltungen zur Stadt gibt es ein breites, mulitkulturelles Angebot der vertretenen Nationen.
Ebenso finden Sie hier sowohl eine deutsche Bäckerei als auch ein französisches Bistro, Töpfereien, viele kleine Shops und eine Gemeinschaftsküche, in der für mehrere hundert Aurovillianer einzig und allein mit Sonnenenergie gekocht wird.
Im Herzen Aurovilles befindet sich das Matri Mandir, ein Meditationszentrum, welches allen Menschen aller Nationen, aller Religionen und Philosophien zur Meditation offen steht.
Der nächste Zugang zum weißen Palmenstrand ist über Auroville zu erreichen. Ca. 6 km von Good Earth entfernt.
Etwas außerhalb von Pondicherry liegt ein kleiner, idylischer See. Er ist mit dem kleinen Bootsverleih beliebtes Ausflugsziel an Sonntagen.
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| Pondicherry Beach |
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| Pondicherry – Ganesha-Tempel |
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| Straßenszene, Pondicherry |
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| Arbeiter bei der Restaurierung |
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| Obststand an der Strasse |
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| Straßen-Impression, Auroville |
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| Zugang zum Auroville-Beach |
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| Schüler in der Dorfschule |
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| Sonnenuntergang am See |
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Ausflüge

Tamil Nadu
Die Tamilen, die Einwohner von Tamil Nadu rühmen sich damit, eine der ältesten Kulturen der Menschheit noch heute zu leben. Das Land blieb weitgehend von den Invasionen der verschiedenen Eroberer verschont, die in den letzten 2000 Jahren in Indiens Norden einbrachen. Hier blieb die alte indische Kultur am ursprünglichsten erhalten.
Die Tempel zeugen von der architektonischen Vielfalt der dravidischen Kultur sowie der Herrscher-Dynastien der Pallavas, Cholas und der Pandyas. Die alten Tempel mit den reichverzierten Gopurams, den Tortürmen, Pavillons und Kolonnaden sind das kulturelle Erbe dieses Volkes, das sich dieses Reichtums auch sehr bewußt ist. In den Skulpturen und Bronzebildern erkennt der Betrachter die Abbilder der Menschen Tamil Nadus, wie sie sich um ihn in den Tempeln und Bazaren bewegen und leben. Auf den Bazaren werden kunstvolle Holz- und Textilarbeiten zum Verkauf angeboten. Darüber hinaus besitzt Tamil Nadu einige der schönsten Strände Indiens an der Coromandel-Küste, sowie auch kühle Bergstationen in seiner Gebirgskette und Wildtier- und Naturschutzparks.
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Chennai (Madras)
Madras hat eine 2000-jährige Geschichte. Die Tempel-Viertel der Stadt zeugen noch davon, sowie auch Mylaporem, der Hafen an der Coromandel-Küste, der schon früher ein Handelsknotenpunkt war. Chinesen, Phönizier, Griechen, Römer, später Portugiesen und Franzosen, Armenier und Araber landeten hier mit ihren Schiffen und tauschten Waren. Im 16. Jahrhundert errichteten die Portugiesen im heutigen Stadtteil Mylapore eine Siedlung. Bedeutung erlangte der Ort aber erst 1639, als die East India Company hier ihre erste Handelsniederlassung in Indien gründete.
Fast dreieinhalb Jahrhunderte später hat Madras fast 4 Millionen Einwohner und erstreckt sich über 174 qkm. Madras ist damit nach Kalkutta, Mumbai (Bombay) und Delhi die viertgrößte Stadt Indiens und ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise in den Süden des Subkontinents.
Tiruvanamalai
Die Stadt liegt am Fuße des heiligen Berges Arunachala, ca. 2 Stunden Autofahrt von Good Earth entfernt. Für Hindus hat sie eine besondere Bedeutung.
Der erloschene Vulkan Arunachala wird seit 4000 Jahren als Manifestation der Gottheit Shiva, die dort ihre Macht gegenüber Lord Brahma und Lord Vishnu behauptete, angesehen. Das Zentrum der Stadt wird überragt von den mächtigen, 65 m hohen Türmen des in fast tausendjähriger Bauzeit entstandenen Arunachaleshvara Tempels, der auch "Tempel des ewigen Sonnenaufganges" genannt wird. Am Fuße des Arunachala liegt der Ashram des Yogi Sri Ramana Maharishi, der als 14-jähriger hier im Tempel sein Leben der Verehrung Shivas geweiht hatte. Täglich kommen Pilger aus ganz Indien, denn Tiruvanamalai ist Pilgerort und zählt zusammen mit Madurai, Kanchi, Chidambaram und Trichy zu den fünf heiligsten Stätten im Bundesstaat Tamil Nadu.
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Mamalapuram (Mahabalipuram)
Der Badeort liegt 60 km südlich von Madras an der Bucht von Bengalen. Es gibt hier eine vielzahl von guten Hotels. Im 7.Jh. wurde Mamalapuram als Hafenstadt und zweite Hauptstadt des Pavallareiches gegründet und gilt heute als Wiege der dravidischen Tempelbaukunst Südindiens. Bekannt sind die zahlreichen angefangenen oder vollendeten Monolithbauten, ein Riesenrelief und der Küstentempel. Auf Wunsch eines Königs wurden sie als Tempelmodelle entworfen, um die am Besten geeignete Bauweise für große Tempelanlagen zu finden. In Mahabalipuram arbeiten die besten und berühmtesten Steinmetze aus ganz Süd-Indien, denn die alte Bildhauerkunst ist wiederbelebt worden, so dass heimische Handwerker heute Steinmetzarbeiten für Neubauten ausführen und die Restauration in- und ausländischer Tempel vornehmen. Daher ist der Ort ideal für den Einkauf schöner, preiswerter Bildhauerarbeiten. Der lange Strand und die gemütliche Atmosphäre laden zum Ausruhen ein, was sich unter den Reisenden inzwischen herumgesprochen hat.

Oben:
Tempelanlage in Mamalapuram
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Kanchipuram
Etwa 70 km von Good Earth entfernt liegt die einstige Hauptstadt der Pallava und der Chola mit ihrem berühmten Kanchipuram. Zudem gehört sie zu den sieben heiligsten Städten Indiens. Der Mad genannte Wohnsitz eines der 5 Oberhäupter der Hindus, befindet sich hier. Er ist Ausbildungsstätte zukünftiger Tempel-Priester.
Sehenswerte Tempel: Der Kailashnatha- und der Vaikuntaperrumal Vishnu-Tempel, ebenso der Varadaraja Vishnu-Tempel, sowie der Ekambareshwara Shiva-Tempel. Darüber hinaus ist Kanchi in ganz Indien für die hier hergestellten (Hochzeits-) Saris berühmt. In vielen Privathäusern stehen Webstühle, an denen die kostbaren Stücke in Heimarbeit gefertigt werden. Besucher sind eingeladen, das alte Handwerk zu bewundern.
Chidambaram
Die "Stadt des kosmischen Tänzers", des Nataraja. Für die Hindus ist ist hier der Mittelpunkt des Universums. Wo Shiva einst vor der Versammlung aller Götter seinen kosmischen Tanz aufführte, steht der Tempel von Chidambaram. Wer kennt nicht das Bild des im Feuerkreis tanzenden Shiva, der durch seinen Tanz das Alte zerstört, um die Neuschöpfung zu ermöglichen? In Chidambaram wird sein Bild verehrt. Im Februar, seinem Geburtsmonat, tanzen Tänzer und Tänzerinnen aus ganz Indien und seit neuestem auch aus der ganzen Welt 7 Nächte lang zu Ehren des "Königs des kosmischen Tanzes". In alten Zeiten dienten und lebten in der Tempelanlage bis zu 400 Tempeltänzerinnen, den Deva-Dassi. Es war das Zentrum der Tanzkultur Süd-Indiens.
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Madurai
Der buntbemahlte Sri Meenakshi-Sundareswarar-Tempel (Meenakshi-Tempel) mit seinen fünf riesigen, figurengeschmückten Tortürmen, deren höchster 55 m hoch ist und von 1.055 einzelnen Götterfiguren und Fabelwesen in grellen Farben bildet innerhalb der Stadt Madurai bildet eine vor Leben übersprühende, in sich geschlossene Stadt. Er beherbert eine bedeutende Bibliothek und viele Geschäfte.
Tiruchirapalli (Trichy)
beherbergt einen einzigartigen Felsentempel, der zugleich als Festung diente. Die 437 Stufen wurden aus dem Fels geschlagen, führen zu dem Vinayaka-Tempel, dem höchsten Punkt der Stadt. Hier sind auch einige Opahava-Höhlen und andere, zum Teil 1300 Jahre alte Felsenhöhlen zu sehen. Nicht weit davon liegt der riesige Tempel Srirangam. Dieser aus dem 13. Jahrhundert stammende Tempel besitzt 21 Gopurams, die von sieben konzentrischen Wänden umgeben sind. Trichy ist ein wichtiges Handelszentrum.
Thanjavur (Tanjore)
erlebte ihre größte Zeit unter der Chola-Dynastie zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert. Von den über 70 Tempeln ist der Brihadesvara-Tempel, der unter Raja Chola (985-1014) erbaut wurde, mit 95 m Höhe Indiens größtes historisches Bauwerk. Es hat 13 Stockwerke und ist streng pyramidenförmig angelegt. Besonders schön ist der reiche Skulpturenschmuck und die Wandmalereien aus der Chola-Zeit. Das Dach des Haupttempels schmüdkt eine riesige Steinkugel. Um sie dort hinauf zu bekommen, wurde eine kilometerlange Rampe gebaut und Hunderte von Menschen und Elefanten zogen sie in die Höhe. Nachdem vor einigen Jahren nach einem Feuerausbruch die umfangreichen Restaurierungsarbeiten beendet wurden, ist der Tempel zum Weltkulturerbe erklärt worden.
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| Berg Arunachala, Tiruvanamalai |
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| Shiva-Tempel, Tiruvanamalai |
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| Zitadelle Gingee bei Tiruvanamalai |
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| Krishna's Butterball, Mamalapuram |
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| Relief, Mamalapuram |
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| Kailasanatha Tempel, Kanchipuram |
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| Vaikunta Perrumal Tempel, Kanchipuram |
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| Tempelszene, Kanchipuram |
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| Gopuram Tempel, Chidambaram |
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| Chidambaram |
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| Meenakshi Tempel, Madurai |
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| Garuda, Srirangam Tempel, Trichy |
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| Tür, Srirangam Tempel, Trichy |
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| Thanjavur |
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Vedische Rituale
Die Veden sind den Hindus Heilige Bücher, so wie es die Bibel für die Christen und Juden und der Koran für die Moslem ist.
Das gesamte Werk besteht aus 4 Bänden und beinhaltet Heilige Schriften für jeden Lebensbereich. Eines dieser heiligen Bücher befaßt sich ausschließlich mit Opferhandlungen und Ritualen für die unterschiedlichsten Anläße.
Auch heute noch werden sehr viele Rituale dieser Art nicht nur von den Priestern im Tempel, sondern von den Hindus in ihren Häusern selber ausgeführt. Die Gebete und Rituale werden wie die Mantren in Sanskrit, der Sprache der Priester, rezitiert. Westliche Wissenschaftler haben in Untersuchungen herausgefunden, daß diese Sprache in einer Frequenz schwingt, die die Gehirnströme positiv beeinflußt.

Für die Rituale, die wir auf Good Earth ausführen können, kommt ein Tempelpriester aus dem Nachbarort. Er bespricht zunächst alle wichtigen Einzelheiten, legt den Termin nach vedisch-astrologischer Methode fest und die Opferbereiten bekommen genaue Erklärungen und Anleitungen, was zu tun ist.
Am berechneten Termin wird aus Ziegelsteinen eine Feuerstelle errichtet, die Opfergaben, wie geklärte Butter, duftende Hölzer, Früchte und Samen, werden bereit gestellt. Dann beginnt der Priester mit der Heiligen Zeremonie.
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