Mantren-Rezitation
Jeden Sonntagabend findet um 18.00 Uhr eine Meditation mit anschließender Mantren-Rezitation statt. Zunächst wird ein Text aus einem Werk Sri Aurobindos gelesen. Im Anschluss daran wird etwa 15 Minuten meditiert.
Nach einer kurzen Pause wird die Ursilbe OM – begleitet von einem Harmonium gechantet.
Gesungen klingt die Silbe stets AUM. Die Silbe bedeutet den vierten Zustand, den sogenannten Turiya-Zustand. Dies ist ein Zustand der Vollwachheit, welcher Wachen, Träumen und Schlafen durchdringt. OM umfasst diese drei Ebenen und geht gleichzeitig über sie hinaus. Om repräsentiert auch das unpersönliche Brahman, das als das höchste Ziel betrachtet wird.
"... Ich bin die heilige Silbe OM unter den Worten. Unter den Handlungen des Gottesdienstes bin Ich die Verehrung, die
Japa genannt wird. ..." (Bhagavad Gita 10, Vers 25 – Krishna zu Arjuna)
Danach werden verschiedene Sanskrit-Mantren aus der Bhagavad Gita, der Isha Upanishad oder anderen altindischen Texten rezitiert. Die einzelnen Mantren werden langsam und stückweise von Padmakar Mirajkar vorgeprochen und von den Zuhörern nachgesprochen. Um die Bedeutung der Mantren verstehen und auch zu Hause nachlesen zu können, erhält jeder Teilnehmer die Mantren auch in schriftlicher Form.
Mantren haben eine tiefe spirituelle Bedeutung und besitzen die Kraft, unseren Geist zu reinigen. Die Gedanken werden auf eine höhere Wahrheit ausgerichtet – Gedanken der Angst und Sorgen verschwinden. Das Rezitieren von Mantren mit Glauben, Liebe und Ausdauer hat eine positive Wirkung auf unser ganzes Wesen.

Karmanyevaadhikaaraste
Maa Phaleshu Kadaachana
Maa Karmaphalaheturbhooh
Maa te Sangostvakarmani
Du hast zwar das Recht, eine Handlung auszuführen;
du hast jedoch kein Recht auf die Resultate des Handelns.
Mögest du nicht den Lohn deines Handelns suchen und
mögest du dich niemals in falsche Handlungen verstricken.
Bhagavad Gita, Kapitel II, Vers 47
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Die Ursilbe OM und
das Gayatri Mantra |
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